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Wie ich an Grammophonie
kam.
Das ist fast so, wie ne Jungfrau zum Kind kommt, also nichtsahnend.
Vor Jahren stolperte ich in einem Haus welches kurz vor dem Abriss stand,
über alte Schallplatten.
Bevor alles im Schutt untergehen würde dachte ich mir: "Nimm
sie mit."
Wußte wohl, dass das Schellackplatten waren, na ja, legte sie erstmal
weg und hatte sie schon fast vergessen.
Räumte mal die Werkstatt richtig durch, da kam mir dieser alte Fund
wieder unter die Augen.
Ich denk so, kauf dir doch ein Grammophon. Ich wurde auch bald fündig
und erwarb mein erstes Grammophon
(uraltes Koffergerät) aus dem Jahre 1915. Als das Paket ankam, war
auch eine alte Schellackplatte
(Preußens Gloria) mit im Paket. Ich packte alles aus und war sehr
gespannt, ob das alte Teil
noch funktionierte. Tatsächlich kamen Töne aus diesem alten
Grammophon, Ersatznadeln waren auch noch
dabei und mit neuer Nadel spielte es noch sauberer und lauter. So etwas
sieht man heute nur in alten Filmen
oder Museen. Von Stund an hatte mich ein Fieber im Griff (die Grammophonie),
dem man fast ausgeliefert war. Irgendwie kam ein Gerät zum anderen,
Neugierde ließ mich weiter in die Sache eintauchen.
Ich öffnete Gehäuse, nahm die Federmotoren heraus, reinigte
sie und schaute mir die alte Technik genau an.
Suchte nach Literatur und sachkundigen Sammlern. Auch hier taten sich
Türen auf und man hat so einiges erfahren und ausprobiert.
Somit wurden aus alten, unansehnlichen Grammophonen wieder sehr schöne
und einwandfrei funktionierende
Schmuckstücke. Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, dann stöbern
Sie mal meine Sammlung durch.
Sie können bei mir top restaurierte Grammophone kaufen oder
als Requisite leihen.
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